Lissabon

Die schwarzen Schweine in Sines waren erste Sahne! In einer typisch portugiesischen Taverne gab es Käse, Brot, Oliven, frischen Salat, portugiesisches Bier und super lecker Fleisch nur mit grobem Salz, Olivenöl und Knoblauch zubereitet. Mmmmh!!!!!!!! Dort haben wir noch Martin Morgen getroffen, der uns mit seinen Seemannsgeschichten beglückte. Gegen 3.30 Uhr am nächsten Morgen stachen wir Richtung Lissabon in See. Daniel hat uns wieder nur zum Ablegen geweckt, dann konnten wir weiter schlafen. Die Überfahrt war abermals etwas unruhig. Starker Gegenwind bis zu 30 Knoten trug zwischenzeitlich dazu bei, dass sich unser armes Schiff erneut durch die Wellen schlagen musste. Manchmal hob es bis zu 5 Metern ab. Wir fühlen uns trotzdem sicher, weil wir ein stabiles Boot haben. Gegen 10 Uhr lokale Zeit sind wir in den Fluss vor Lissabon eingebogen. Dort ist ziemlich viel los. Wunderschöne alte Gebäude als Hintergrundkulisse, Containerschiffe, Kriegsschiffe, Fähren, Seglerregatten, Kanus,…… Alles tummelt sich auf dem Fluss. Wir müssen gut aufpassen.

Über den Fluss erstreckt sich eine imposante Brücke, die der Erbauer der Golden Gate Bridge zuvor kreiert hat. Wir suchen einen geeigneten Hafen. Es gibt hier viele, aber nicht in jedem ist es möglich, über Nacht zu bleiben. Nach einem Telefonat mit dem Schweizer Walter, der sich hier auskennt, liegen wir jetzt sehr gut geschützt und nah an der Innenstadt in Alcantara. Unsere Ankunft haben wir erst mal mit portugiesischem Roséwein begossen, den wir aus Spanien mitgebracht haben. Hendrik macht heute den zweiten Tag Kultur. Er sagt, es sei eine wunderschöne Stadt! Spareribs im Hardrockcafé und tanzende Zigeunerinnen haben es ihm angetan.

Und was machen wir? Na? Genau, Daniel repariert den Generator und die Wasserpumpe, die mittlerweile auch den Geist aufgegeben hat. Der Sound des Steuerbordmotors gefällt uns immer noch nicht. Gestern haben wir das Schiff von außen und innen geputzt, usw. Das kennt Ihr ja jetzt schon. Abends waren wir noch schön essen und Guinness söppeln. Jeden Moment müssen unsere Schweizer Gäste eintreffen. Vielleicht hat Walter ja einen guten Restauranttipp für heute Abend. Morgen wollen wir nach Peniche und dann nach Porto, bis wir Portugal wieder verlassen und nochmal kurz in spanische Gewässer zurückkehren, bevor wir nach Frankreich kommen.

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