Zwischenstopp Europa 2016

Unsere Zeit während der Hurrikansaison 2016 in Europa geht langsam dem Ende zu. Wir waren in Deutschland, Spanien und Tschechien, haben unsere Familien gesehen und uns mit lieben Freunden getroffen. Leider haben mich (Annett) fast die ganzen fünf Monate  ein sehr unangenehmer Schwindel, Parästhesien an Kopf, Armen und Beinen und diverse andere Symptome geplagt. Wir sind von einem Arzt zum anderen gelaufen und haben alles mögliche abgecheckt: Zika-Virus, Dengue-Fieber, Ciguatera. Alle Blutwerte waren top! Weiter gings zum MRT von Kopf und Halswirbeln. Alles super! Schwindel – Gleichgewichtsorgan – HNO. Alles in bester Ordnung! Neurologe – EEG supi! Langer Rede, kurzer Sinn: Es wurde nichts Organisches gefunden. Einerseits gut, andererseits waren die Beschwerden trotzdem nicht weg. Während unseres letzten Aufenthaltes in Spanien hatte sich gefühlt alles noch verschlimmert. Hinzu kam wohl auch die psychische Komponente. Habe ich etwa MS, werde ich irgendwann vielleicht gelähmt sein, usw.? Dieser ständige Schwindel treibt einen schier in den Wahnsinn! In Spanien war es dann irgendwann so schlimm, dass uns unser ganz lieber Internist Dr. Stolpe abermals einen Neurologen vorbei geschickt hat. Dieser hat mich nochmal überprüft und auch wieder nichts Schlimmes gefunden, bis auf Verspannungen im Nacken und akuten Sportmangel. Dabei ist doch das Heben der Rumpunschgläser in der Karibik wirklich schwere Arbeit ;-). Nein, wir waren der Meinung, dass wir uns mit Rad fahren, im Meer schwimmen und Wandern unterwegs mehr bewegen als zu Hause. Wie dem auch sei, nach ein paar wohltuenden Nackenmassagen ließen die Symptome merklich nach, weil dadurch die schlechte Durchblutung des Gleichgewichtsorganes wieder verbessert war. Auch die superangenehmen Yogastunden zeigten ihre Wirkung. Nach ein paar Tagen in Deutschland schlichen sich die Beschwerden aber langsam wieder ein. Wie es der Zufall will, besuchte uns unser lieber Freund Uli Neu und vereinbarte kurzerhand einen Termin beim Personal Trainer und Coach Markus Napast in Mettmann. Und siehe da, er konnte mir wirklich helfen! Er wusste sofort, was mir fehlt und was man dagegen tun kann. Durch Jetlag, Klima- und Ortswechsel ist wohl mein Biorhythmus durcheinander geraten. Der Energiefluss in unseren unsichtbaren Leitbahnen (Meridianen) war blockiert. Markus hat das Ganze durch einige wenige energetische Massagen wieder ins Lot gebracht. Ein paar wertvolle Tipps hat er mir auch mit auf den Weg gegeben. Mir geht es wieder sehr viel besser und ich achte mehr auf mich. Vielen lieben Dank dafür, Markus! Wir können ihn allen mit Verspannungen, Rücken- u.a. Beschwerden nur empfehlen! Er lehrt auch Fitness- und Entspannungstechniken mit Taiji und Qi Gong, sowie diverse Kampfsportarten. Ihr könnt Euch gern auf seiner Webseite www.napast.de informieren. Ich weiß, dass es sich ziemlich crazy anhört, aber es hat funktioniert und das ist für mich das Wichtigste! Man soll halt wirklich mehr auf die Signale seines Körpers hören und ihm Gutes tun!

Danken möchte ich an dieser Stelle auch ganz besonders meinem Mann, der mein verzweifeltes Gejammer über die ganze Zeit ertragen, mir immer wieder Mut zugesprochen und alles Mögliche mit mir versucht hat!

Trotz alledem war es eine tolle Zeit in Europa und wir haben uns riesig darüber gefreut, viele von unseren Freunden wieder zu sehen! Aber jetzt gehen unsere Gedanken und Vorbereitungen wieder Richtung Karibik. Unser Schiffchen hat in tropischen Gefilden laut Aussage von dortigen Bekannten, die nach dem Rechten sehen, schon Moos! angesetzt. Es wird viel zu tun sein. Hauptsache von innen ist durch die installierte Klimaanlage alles trocken geblieben und, wir haben keine Mitbewohner. Wir werden 2-3 Wochen brauchen, um das Schiff wieder seeklar zu machen. Dann geht es ins Wasser und auf zum fröhlichen Inselhüpfen. Wenn der Wind günstig steht, würden wir gern noch nach Tobago. Danach wollen wir wieder etappenweise bis Martinique segeln und dann weiter nordwärts, die uns noch unbekannten karibischen Inseln unsicher machen. Bis zum Frühjahr haben wir Zeit zu entscheiden, ob wir in den Pazifik gehen, noch ein Jahr in der Karibik verbringen oder über die Azoren zurück ins Mittelmeer segeln. Wir werden auf jeden Fall über die weitere Reise und unsere zukünftigen Pläne berichten.

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2 Kommentare zu Zwischenstopp Europa 2016

  1. Sarah von Hardenberg sagt:

    Hallo Annett, hallo Daniel,

    schön von Euren Segelplänen für die kommende Saison zu lesen. Aber wirklich schade, dass Ihr nach Norden segeln werdet. Wir hatten gehofft, Euch vielleicht auf den San Blas Inseln wieder zu sehen. Dort werden wir noch ein bisschen Zeit verbringen bevor es Anfang des nächsten Jahres durch den Panamakanal geht.

    Wir wünschen Euch einen schöne Segelsaison und verfolgen Eure Erlebnisse weiterhin über den Blog.

    Viele Grüße aus dem Rio Dulce
    Die Schironns

  2. Liebe Annett, lieber Daniel,

    es hat uns sehr gefreut, Euch wieder einmal zu sehen und uns mit Euch in wieder einmal angenehmer Athmosphäre unterhalten zu können – dafür ein ganz großes „Danke!“ an Euch beide.

    Schön, dass es Dir, Annett, wieder besser geht. Mit den Empfehlungen von Markus kannst Du Dir die Gesundheit sicher erhalten – und körperliche Ertüchtigungen wie das Schiff von Moos und sonstigen unerwünschten „Verzierungen“ zu befreien, Rumgläser stemmen und schwimmen helfen bestimmt auch:-))

    Wir wünschen Euch einen guten Flug in die Karibik und einen guten Start in die Segelsaison 2016 bei gutem Wetter, wohlgesonnenen Winden und bester Gesundheit.

    Liebe Grüße von
    Barbara & Rainer

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