Werftarbeiten in Trinidad

Nachdem wir beide nacheinander erkältet waren, was wir uns wahrscheinlich in der eisigen, klimatisierten Wartehalle am Flughafen in Tobago zugezogen haben, erholten wir uns relativ schnell wieder und haben trotzdem schon sehr viel am Schiff geschafft. Das Unterwasserschiff ist fertig. Es ist angeschliffen, Antifouling aufgetragen und  der Schaden mit dem Diesel auch wieder repariert. Gott sei Dank ging der Diesel nicht durch das Gelcoat, sodass nur mehrere Schichten Antifouling auf diese Stelle aufgetragen werden mussten. Die Anoden an den Antrieben sind erneuert. Das alte Satellitentelefon ist abmontiert. Daniel und Reiner von der Balou haben das neue, kleinere Satellitentelefon installiert. Es funktioniert tadellos. Der Bugspriet ist wieder angebaut, die Genua angeschlagen, das Großsegel ist fertig zum Setzen. Daniel ist in den Mast geklettert und hat die gerissene Flaggleine ersetzt. Beim Motorencheck haben wir festgestellt, dass am Steuerbordmotor der Kühlschlauch tropft. Den haben wir lieber ausgetauscht, bevor der uns unterwegs noch wegplatzt. Der Generator ist präpariert, der Watermaker gespült und mit neuen Filtern versehen. Navigationsgeräte sind überprüft. Schoten und Festmacher sind revidiert. Das Dinghi ist entpackt, geputzt und aufgepumpt. Der Außenborder vom Beiboot musste auseinander gebaut und der Impeller gewechselt werden. Das Schiff ist von außen und innen gewienert. Es duftet nach frisch gebackenem Brot und Schweinebraten. Ab und an haben wir uns abends mit anderen befreundeten Seglern getroffen, Tipps ausgetauscht und Haifischburger, Schwertfisch oder sonstige Naschereien verdrückt. Nachdem wir uns verproviantiert haben, werden wir in den nächsten Tagen wieder mit dem Schiff ins Wasser gehen und weiter nordwärts segeln.

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Ein Kommentar zu Werftarbeiten in Trinidad

  1. Peter Komma sagt:

    Liebe Nachbarn
    Freut uns wieder von Euch zu hören.Macht in der Zukunfunft einen großen Bogen um Flugzeuge und Wartehallen!Den Bildern nach scheint Ihr beide sehr fit zu sein.
    Sucht Euch jetzt einen schönen Hafen für das Jahresende.
    Wir sind seit Mitte November wieder in Paris,wir mussten nur einen Wasserschaden in der Küche verbuchen,aber es gibt schlimmeres.
    Wir wünschen Euch weiterhin viel Spaß und Glück auf Euerer Weltour und hoffen bald wieder von Euch Zu hören.
    Allerliebste Grüße
    Claudie+Peter

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