Bequia

Den Namen Bequia – „Insel der Wolken“ prägten die Arawak, die Urbevölkerung der Karibik. Wolken sieht man hier aber eher selten. Wir segeln wieder bei phantastischem Wetter von St. Lucia auf die mit 18 km² größte Insel der Grenadinen. Auf Bequia leben rund 5.000 Einwohner, überwiegend Nachkommen schwarzafrikanischer Sklaven. Die Amtssprache ist Englisch.

Schon eine Meile vor der Admirality Bay kommt uns ein Dinghi mit einem Fotografen entgegen. Er tänzelt um unser Boot und knipst uns von allen Seiten noch mit gesetzten Segeln. Später können wir die Bilder von ihm kaufen. Eine nette Idee, da sich das Ablichten des eigenen Schiff unter Segeln etwas schwierig gestaltet. Kaum in der Bucht angekommen, hilft uns ein Ranger beim Anlegen an die Boje. Eine Nacht an der Boje kostet 60 EC-Dollar (ca. 20 Euro). Wir bleiben drei Nächte und zahlen für die beiden letzten Nächte 100 EC-Dollar. Hier können wir auch für die ganzen Grenadinen einklarieren und haben jetzt erst mal Ruhe mit den Formalitäten. In der Admirality Bay liegt man sehr gut, wenn es auch einigermaßen voll ist (ca. 40 Boote an Bojen oder vor Anker). Einige Bootsboys kommen zu den Schiffen gefahren und verkaufen lebende Langusten, Getränke, frisches Obst und Gemüse bzw. nehmen Wäsche oder Abfall entgegen. Alle sind sehr freundlich und nicht aufdringlich. Tagsüber laufen mehrmals Fähren von der Hauptinsel St. Vincent die Bucht an. An Land kann man diverse Bars und Cafés, wie das „Gingerbread“ oder das „Chameleon“, besuchen und dort auch Wifi nutzen. Am letzten Abend auf der Insel gönnen wir uns ein tolles Diner mit frischem Lobster und gegrilltem Mahi Mahi im romatischen Plantation Hotel mit Blick über die Bucht und in den Sonnenuntergang. Hach, herrlich!!!!!!! Am nächsten Morgen frühstücken wir gemütlich und ziehen weiter auf die ca. 13 Seemeilen entfernte Insel Mustique.

 

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2 Kommentare zu Bequia

  1. Kathrin Brunner sagt:

    oder Petit Tabac ist auch sehr romantisch!

    Ganz liebe Grüsse aus dem Schweizer Frühling
    die Iris People

  2. Siggi und Juergen sagt:

    Ihr Lieben,
    Wenn Ihr schon da seid, muesst Ihr unbedingt die Tobago Cays besuchen und im Horseshoe Riff ankern. Rundum geschützt, glatt wie es ein Ententeich auch bei Starkwind, 3 bis 4 mir Wassertiefe. Tolles Schnorchelrevier zum leckere Seeigel ernten.
    Viel Spaß und LG

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